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Nr. 8
unterstützt vom Verein der Freunde und Förderer
16. Oktober 2013
News aus Wissenschaft, Forschung und Lehre
1
CAMPUS
NEWS
Neue Partner-
schaften
18 Kontakte in 12 europäischen
Ländern: Professor Dr. Eber-
hard Hohl von der Hochschule
Ravensburg-Weingarten wurde
mit dem ERASMUS Indivi-
dualpreis 2013 ausgezeichnet.
Für die Jury des DAAD waren
neben der Anzahl an Partner-
schaften vor allem die Aktu-
alität sowie die Qualität der
internationalen Kontakte und
Projekte entscheidend.
… siehe PERSONEN
Qualität
sichern
Die erste Kanzlertagung der
Hochschulföderation SüdWest
(HfSW) fand an der Hoch-
schule Ravensburg-Weingarten
statt. Während des zweitägi-
gen Treffens berieten sich die
Kanzlerinnen und Kanzler der
sechs Hochschulen zum Thema
„Kennzahlen im Wirtschafts-
und Personalbereich“. Haupt-
ziel ist die schnelle Umsetzung
einheitlicher Standards.
… siehe TOP NEWS
Erster
WI-Tag
Der erste Wirtschaftsinformatik-
Tag an der Hochschule war ein
voller Erfolg: Mehr als 150 Teil-
nehmerinnen und Teilnehmer
erlebten einen tollen und infor-
mativen Tag, resümierte Profes-
sor Dr. Bela Mutschler, der die
Veranstaltung initiiert hatte. Aus
insgesamt zwölf interessanten
Vorträgen zu aktuellen Themen
konnten die Besucherinnen und
Besucher wählen.
…siehe VERANSTALTUNGEN
Rektor wieder
gewählt
Vom Hochschulrat einstimmig
gewählt, vom Senat danach
ebenso eindeutig bestätigt. Der
Rektor der Hochschule Ravens-
burg-Weingarten, Professor Dr.
Thomas Spägele, kann mit viel
Rückenwind in seine zweite
Amtszeit gehen, die acht Jahre
umfasst. 2008 war der gebürtige
Friedrichshafener erstmals zum
Rektor der Hochschule gewählt
worden.
…siehe TOP NEWS
Freude über
großen Zulauf
Von Julia Bleibler
Weingarten – So viele wie nie
zuvor: Fast 3.500 junge Men-
schen studieren aktuell an der
Hochschule Ravensburg-Wein-
garten. Das entspricht einer
Steigerung von über sechs Pro-
zent gegenüber dem Vorjahr.
„Wir sind selbst positiv über
diese Zahl überrascht“, freut
sich Hochschulrektor Professor
Dr. Thomas Spägele. „Entge-
gen dem Trend ist das ein stär-
keres Wachstum als erwartet;
mit solch einer Zahl hätten wir
frühestens in ein, zwei Jahren
gerechnet.“
Dieser Aufwärtstrend schlägt
sich auch in den Bewerber-
zahlen nieder: Mehr als 7.300
Bewerberinnen und Bewerber
hatten sich um einen Studien-
platz bemüht. An erster Stelle
der beliebtesten Bachelorstu-
diengänge steht nach wie vor
Soziale Arbeit, gefolgt von Be-
triebswirtschaft/Management
und
Gesundheitsökonomie.
Auch die drei neuen Bachelor-
studiengänge konnten sich be-
haupten: Neben Elektromobi-
lität und Technik-Entwicklung
wurde besonders Energie- und
Umwelttechnik sehr gut von
den zukünftigen Studierenden
angenommen. Im Master steht
der englischsprachige Studien-
gang Mechatronics an Platz eins
der Beliebtheitsskala.
Anzeige
Von Julia Bleibler
Weingarten – Über ein Jahr ist es
nun her, seit Professor Dr. Jörg
Wendorff die Gruppe der „First
Responder“ an der Hochschu-
le Ravensburg-Weingarten ins
Leben gerufen hat. Die freiwil-
ligen Studierenden, Mitarbeiter
und Dozenten sind im medizini-
schen Notfall schnell zur Stelle
und überbrücken die Wartezeit
bis zum Eintreffen des Rettungs-
dienstes. Minuten, die über Le-
ben und Tod entscheiden können.
„Am Anfang waren wir sehr
gespannt, wie hoch das Einsatz-
aufkommen sein würde“, erklärt
Jörg Wendorff, Professor an der
Fakultät Soziale Arbeit, Gesund-
heit und Pflege. „Schon in der
ersten Woche hatten wir fünf
Einsätze, danach etwa einen pro
Woche.“ Zunächst seien die Ein-
sätze primär für die Hochschule
gedacht gewesen. Inzwischen
seien die First Responder in ei-
nem Umkreis bis hin zur Päda-
gogischen Hochschule tätig und
würden ebenso bei Hochschulfei-
ern und sogar während des Blut-
ritts direkt als Helfer vor Ort im
Einsatz sein.
Während der letzten zwölf Mo-
nate haben bereits 54 Einsätze das
volle Engagement der Helfer ge-
fordert. Carsten Nigsch, Student
der Gesundheitsökonomie, hat
davon 40 im Alleingang gemeis-
tert. „Viele Notrufe erhalten wir
nachts oder am Wochenende und
da ich gleich in der Nähe wohne,
bin ich einfach am schnellsten
vor Ort.“ Im Idealfall seien aber
drei Helfer gleichzeitig mit einem
Melder ausgestattet. Parallel zur
Rettungsleitstelle Oberschwaben
erhalten auch die First Responder
den Notruf.
Wenn der Melder losgeht, spielt
es keine Rolle, ob die Helfer ge-
rade in einer Vorlesung sitzen.
„Dann lassen wird alles stehen
und liegen.“ Für den Prüfungs-
zeitraum und während der Se-
mesterferien regeln Dienstpläne
die Bereitschaft der über zwanzig
First Responder.
Alle Helfer verfügen mindes-
tens über eine Sanitätsausbil-
dung. In enger Zusammenarbeit
mit dem Deutschen Roten Kreuz
werden laufend Fortbildungen
angeboten. Ein entscheidender
Vorteil gegenüber dem Rettungs-
dienst seien die hervorragenden
Ortskenntnisse. Das Entschei-
dende sei nur, direkt die Notruf-
nummer 112 zu wählen.
Nur einige der freiwilligen Ersthelfer (von links): Marina Wamsler, Serap Özkan, Georg Roth, Carsten Nigsch, Peter Zahn, Professor Jörg
Wendorff , Benjamin Gebhard und Helene Hilber.
Foto: Julia Bleibler
54 Einsätze gemeistert
First Responder feiern einjähriges Jubiläum
Rückblick auf vergangene Saison
... siehe STUDIUM & LEHRE
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