Campusnews_12

ampu Nr. 12 unterstützt vom Verein der Freunde und Förderer März 2017 News aus Wissenschaft, Forschung und Lehre 1 CAMPUS NEWS Gemeinsam Leben retten Aktive Zusammenarbeit: Die First Responder der Hochschu- le haben ihren Wirkungskreis erweitert und arbeiten nun mit der Pädagogischen Hochschule zusammen. Zum Start der Ko- operation überreichte Professor Dr. Jörg Wendorff dem Kanzler der Pädagogischen Hochschu- le, Gregor Kutsch, einen Not- fallrucksack. …siehe TOP NEWS Vielfalt gestalten und nutzen Anspruchsvolle Aufgabe: Pro- fessorin Dr. Zerrin Harth ist neue Prorektorin an der Hoch- schule. Neu ist auch das Thema „Diversity“ in ihrem Zustän- digkeitsbereich. Im Gespräch erläutert die Mathematik- Professorin, was sich genau dahinter verbirgt und welche Schwerpunkte sie in ihrem neuen Amt setzen möchte. …siehe STUDIUM & LEHRE Auf der Suche nach Sinn Anregender Austausch: Beim Tag der Praxisanleitung drehte sich im vergangenen Winter- semester alles um die Genera- tion Y. Rund 100 Interessierte kamen dazu an die Hochschule und haben sich mit der Frage beschäftigt, wie junge Arbeit- nehmerinnen und Arbeitneh- mer besser verstanden werden können. …siehe VERANSTALTUNGEN Optik trifft künst- liche Intelligenz Angewandte Forschung: Wis- senschaftler aus den Disziplinen Optik und künstliche Intelligenz der Hochschule entwickeln der- zeit eine 3D-Kamera, die Objek- te auch im Freien sicher und ein- deutig identifizieren können soll. Gefördert wird das Forschungs- projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung so- wie der Firma ifm. …siehe FORSCHUNG Trio mit Zukunft Von Simone Müller Das Masterstudienangebot wächst weiter: Bereits zum Wintersemester 2016/17 ist der englischsprachige Masterstu- diengang „Electrical Enginee- ring and Embedded Systems“ gestartet. Schwerpunkte sind die Kommunikationstechnik und Signalverarbeitung, erklärt Studiendekan Professor Dr. Andreas Siggelkow. „Schlag- worte wie ‚Internet of Things‘ oder Industrie 4.0 sind Embed- ded Systems oder setzen sie sehr stark ein.“ Diese eingebet- teten Systeme seien beispiels- weise durch Sensoren in der Lage, Daten zu empfangen und entsprechend zu reagieren. „Wie lässt sich mehr Gesund- heit bewirken?“ Diese Frage steht im Fokus des neuen Mas- terstudiengangs „Angewandte Gesundheitswissenschaft“, der zum Sommersemester 2017 begonnen hat. „Das Studium verbindet detailtiefes Metho- den- und Fachwissen mit dem Wissen um Handlungsfelder und -strukturen sowie der Kompetenz, Planungsprozesse in diesen anzustoßen und zu gestalten“, erklärt Studiende- kan Professor Dr. Bertram Sza- gun. Dabei werde besonderen Wert auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis gelegt. Lesen Sie auf Seite 2 alles Wichtige zum neuen Master- studiengang „Angewandte So- zialarbeitswissenschaft“. Anzeige Von Simone Müller Weingarten – „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“: Diese Überlegung steht wohl am Anfang jeder Reise. Erst recht denken dar- über die rund 60 Studierenden aus der ganzen Welt nach, die jedes Semester an der Hochschule Ra- vensburg-Weingarten ihr Studium beginnen. Um Neuankömmlingen bereits vor und nach ihrer Ankunft inWeingarten den Start zu erleich- tern, gibt es seit Anfang des Jahres das „Council of Indian Students“ (CIS): Eine Gruppe von engagier- ten indischen Studierenden, die ihren internationalen Kommili- toninnen und Kommilitonen zur Seite stehen – und nebenbei die Kultur Indiens nach Oberschwa- ben bringen. „Wir möchten die indische Kultur erlebbar machen.“ „Unsere Mütter in Indien mei- nen es immer sehr gut mit uns: Am liebsten würden sie uns bei der Abreise säckeweise Reis mit- geben“, erzählt Nikhil Gupta, der Präsident des CIS, und schmun- zelt. Es geht um ganz einfache Dinge, die es vor dem Start ei- nes Auslandsstudiums zu klären gilt. Um Fragen, die niemand besser beantworten kann, als die Studierenden, die selber einmal in dieser Situation waren. „Wir möchten ein Stück weit Familie sein für unsere indischen Kom- militoninnen und Kommilitonen“, so Gupta, der an der Hochschule Mechatronics im Master studiert. „Und wir bieten den Studieren- den eine Plattform, um aus ihrer Komfortzone herauszukommen.“ Damit dies gelingt, hat die Grup- pe über die FAQs hinaus noch mehr Ideen: Ein Sprachentandem für Studierende, die sich mit der deutschen Sprache noch schwer tun, zum Beispiel. Außerdem sind Events geplant: Im Herbst soll an der Hochschule wieder Diwali, das indische Lichterfest, gefeiert wer- den. „Wir möchten die indische Kultur erlebbar machen, aber uns interessieren auch die Lebensar- ten anderer Länder“, erklärt Harsh Sheth, Mechatronics-Student und einer der Vize-Präsidenten des CIS. Im Frühjahr ist daher ein Tur- nier im Kricket, dem Volkssport Indiens, für deutsche und interna- tionale Studierende geplant. Das CIS ist Ansprechpartner und Sprachrohr für die über 100 indischen Studierenden an der Hochschule. Wer in der Gruppe welche Aufgaben übernimmt, ist klar geregelt. Neben einem Präsi- denten gibt es einen Vizepräsiden- ten, der für die ausländischen Ba- chelorstudierenden zuständig ist, und einen, der den internationalen Masterstudierenden als Ansprech- partner dient. Auch andere Arbei- ten wie Finanzen, Dokumentation und Marketing sind verteilt. Ein „Creative Head“ beratschlagt die Gruppe in Sachen kreativer Ideen. Bei der Gründung bekamen die Studierenden Unterstützung durch das International Office: „Mein Wunsch war es, einen zen- tralen Ansprechpartner aus der Gruppe der indischen Studentin- nen und Studenten zu haben“, so Ramona Herrmann, Koordinato- rin der internationalen Vollzeit- studierenden an der Hochschule. „Das macht die Kommunikation für beide Seiten einfacher.“ Und nicht nur das: Durch ihr Enga- gement sorgen die Studierenden des „Council of Indian Students“ bei dem ein oder anderen Neu- ankömmling sicherlich auch für leichteres Gepäck. „Namaste“: Seit Kurzem gibt es an der Hochschule das „Council of Indian Students“. Foto: Simone Müller Sprachrohr für indische Studierende „Council of Indian Students“ gegründet Der International Day bot eine kulinarische Weltreise. ...siehe INTERNATIONALES

RkJQdWJsaXNoZXIy ODY0NTc=